«Matera, die Basilicata und ich» – Das Buch ist da – ecco il libro!

«Es ist vollbracht» – «tetelestai» – diese Worte soll einst gemäss Überlieferung jemand am Kreuz gerufen haben. Es möge mir erlaubt sein, dass ich – 2000 Jahre später und (wieder) kurz vor Ostern – die Worte ebenfalls in den Mund nehme und in die Tasten haue, denn es herrscht Freude: Das Buch mit dem Titel … Weiterlesen «Matera, die Basilicata und ich» – Das Buch ist da – ecco il libro!

Aus Bitterem wächst Süsses – Der Birnbaum in uns

«Halt an, halt an». Ich drücke auf die Bremse – keine Vollbremsung, dafür tuckern wir auf dieser von Bäumen und Gebüschen gesäumten Landstrasse voller Schlaglöcher und ausgewaschenen Unebenheiten ohnehin schon viel zu langsam. Die Bremsung wirbelt trotzdem gehörig Staub auf; es ist trocken und heiss an diesem Julinachmittag. Wir müssen nirgends hin, wir sind nur … Weiterlesen Aus Bitterem wächst Süsses – Der Birnbaum in uns

Carpe diem – Die Pizza der Erkenntnis

Zwei Tage vor Weihnachten 2016 ist unser Elternhaus und mit ihm das Schuhmachergeschäft meines Vaters ein Raub der Flammen geworden. Das Lebenswerk eines Mannes, der vor genau 50 Jahren mit nichts als einem kleinen Koffer aus Süditalien hergereist ist, vollständig zerstört. Eine Ruine. Trotzdem bin ich zwei Monate später nach dem Gröbsten für ein paar … Weiterlesen Carpe diem – Die Pizza der Erkenntnis

Vom Leben in einer Weihnachtskrippe

Jedes Jahr verschläft dieser Bursche Weihnachten – wer weiss, seit wie vielen Jahren. Mein Vater besteht darauf, dass die Figur des schlafenden Jungen auf dem Dach des Stalles platziert wird, in welchem die Heilige Familie gastiert. – Jedes Jahr bauen wir eine grosse Weihnachtskrippe nach süditalienischem Vorbild im Wohnzimmer auf, viele Jahre habe ich das … Weiterlesen Vom Leben in einer Weihnachtskrippe

Am Anfang war der Fluch

«Tammisiegegoffetammi»! – Es hat mich schon immer fasziniert, was dem Menschen im Affekt über die Lippen kommt. Man meint, den bisweilen durchaus poetischen «seelischen Stuhlgang» kann man nur in der Muttersprache verrichten. Weit gefehlt: «Tammisiegegoffetammi». Mein Vater, Schuhmacher, schlägt sich mit dem Hammer auf den Daumen. Ich muss in solchen Momenten schmunzeln. Für mich ein … Weiterlesen Am Anfang war der Fluch